Feuerwehrwettkämpfe

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Langförden kam, sah und siegte

Am 4.09.1949 nahm die Freiwillige Feuerwehr Langförden zum ersten Mal an einem feuerwehrtechnischen Wettkampf des Landkreises Vechta teil. Austragungsort war die Kreisstadt Vechta. Als die Langfördener Wettkampfgruppe mit ihrem Kriegsmodell L 1500 S und in ihren gestifteten schwarzen Drillichanzügen auf der Wettkampfstätte erschien, wurde sie von den Kameraden der anderen Wehren belächelt. Doch das sollte sich grundlegend ändern; denn bald hieß es an den Wettkampftagen nur noch „Dei Schwatten kaomt“. Bereits im folgenden Jahr in Lohne, am 24.09.1950, erlangten sie den ersten Platz.

DSCN3733.JPG Bis 1987 ging es bei den feurwehrtechnischen Wettkämpfen um Schnelligkeit beim Aufbau eines Löschangriffes, und hierin wurde die Langfördener Wettkampfgruppe fast unschlagbar. In den Jahren von 1950 bis 1992 stellte die Wehr 15 mal den Sieger. Unterbrochen wurde diese Siegesserie nur selten, wie z. B. am 13. September 1953, als die Wehr an dem Tag zu einem Löscheinsatz in Holtrup gerufen wurde und somit an dem Wettkampf in Dinklage nicht teilnehmen konnte.

Als im folgenden Jahr in Visbek wieder der erste Platz erreicht wurde, wagten es die Pokalsieger sogar, an den Bezirkswettkämpfen in Bad Zwischenahn am 3.10.1954 teilzunehmen und errangen dort gleich den dritten Platz. Die Gemeinde Langförden stiftete einen Ehrenpreis für den errungenen Sieg in VisDSCN3853.JPGbek und veranstaltete ihnen zu Ehren einen Kameradschaftsabend im Stammlokal Willoh, der als grandiose Siegesfeier in die Annalen der Langfördener Feuerwehr einging. Selbst nach einer nur kurzen Eingewöhnungsphase mit dem neuen Löschfahrzeug mit Vorbaupumpe erlangte die Wettkampfgruppe am 7. August 1957 in Rechterfeld in der „Schweren Wertungsklasse“ den ersten Platz. Bereits im folgenden Monat, am 8. September 1957, stellte die Wettkampfgruppe ihr Können wieder unter Beweis und wurde beim Bezirksfeuerwehrwettkampf in Vechta Sieger.

Die Gemeinde Langförden kam nicht umhin, den Wettkämpfern eine Feier zu versprechen. Noch mancher Pokal wurde in den folgenden Jahren auf Bezirks- und Kreisebene gewonnen und ziert die Vitrinen im Feuerwehrgerätehaus.